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Gemainschaft der Sanddünen


Flora der Sanddünen
Silbergras stellt die ursprüngliche Pflanzengemeinschaft dar. Es bildet auf den Sanddünen bunte Teppiche. Reichlich vorhanden ist auch die Heidespurrie. Es gibt hier auch einige Distelarten. Im Frühjahr werden die Waldbesucher von den rosigen Blüten des Feldthymians verzaubert. Seltener ist der Rosmarin-Seidelbast. Der Blick auf den Knospenblüher erfreut wiederum im Herbst, wenn die Pilzsammelsaison ihren Höhepunkt erreicht.


SandünenFauna der Sanddünen
Beim Wandern im Frühjahr weckt die große Menge an Schmetterlingen häufig das Interesse der Besucher. Die Schmetterlinge fliegen gern über Feldthymian. Es gehören dazu der kleine Waldportier, der eisenfarbige Samtfalter und viele andere.
Auf dem Sandboden hüpfen Heuschrecken und Grashüpfer wie zum Beispiel die Beißschrecke und die blauflügelige Ödlandschrecke. Sehr selten ist die Gottesanbeterin, die aus den südlichen Gebieten herfliegt. Das Flachland Borská nížina bildet die Nordgrenze ihres Vorkommens. Der Hirschkäfer ist ein Schmuck der Sanddünen.
Auf den Sandablagerungen kann man eigenartige Trichter von etwa zehn cm Durchmesser bewundern. Sie rühen von den Larven des Ameisen-Löwen her.
Von den Reptilien lebt in den trockenen und sandigen Kiefernwäldern die Glattnatter. Sie ist gesetzlich geschützt. Oft ist sie zu sehen, wie sie sich auf den Sandwegen und unbewachsenen Sandflächen sonnt. Die gleichen Lokalitäten wurden zur Heimat unserer kostbaren Smaragdeidechse. Sie wird generell als Juvel unserer Natur betrachtet und ist gesetzlich geschützt.
Die Vögel gibt es in den Gebieten mit Sanddünen weniger. In der Umgebung der Dünen nisten reichlich Wiedehopf, Ziegenmelker und Heidelerche.